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Der Radwechsel am PKW (häufig falsch als "Reifenwechsel" bezeichnet)
Beim Wechsel der Jahreszeiten kommt immer wieder die gleiche Frage auf: Wie mache ich das am besten mit den Sommer- bzw. Winterrädern? Wir zeigen Ihnen, was es zu beachten gilt und was Sie vorab noch erledigen sollten.
Selber wechseln oder wechseln lassen?
Viele Autofahrer verbringen den saisonalen Wechsel in der Werkstatt, damit sich ein Fachmann um
die Montage der entsprechenden Räder kümmert. Tatsächlich ist das bei vielen Fahrzeugmodellen
die beste Wahl, da einige Arbeiten nicht alleine durchführbar sind oder gewisse Risiken
beherbergen. Ein Radwechsel kostet pro Rad in der Regel zwischen 4,- und 8,- Euro.Das Auswuchten der Räder
Wer seine Räder nicht ordnungsgemäß lagert, der wird im Sommer oder im Winter womöglich eine böse Überraschung erleben. Wenn das Fahrzeug holpert oder gar von seiner Spur abweicht, dann kommt eine sogenannte Unwucht als Ursache infrage. Das bedeutet, dass sich das Gewicht der Reifen leicht verlagert hat und die Rotation negativ beeinflusst wird. In einer Fachwerkstatt ist es möglich, die Räder professionell auswuchten zu lassen. Dabei werden die Unebenheiten ermittelt und mit kleinen Gewichten ausgeglichen. Ein ausgewuchtetes Rad weist die besten Fahreigenschaften auf und die Arbeit kostet in der Regel nur wenige Euro.
Der Radwechsel daheim
Wer das Geld für den Radwechsel sparen möchte, der kann diesen natürlich auch alleine durchführen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass eine Masse von mehreren Hundert Kilogramm auf einem kleinen Wagenheber ruht (sofern keine Hebebühne vorhanden ist) und damit eine potenzielle Gefahr existiert. Deshalb sollte das Fahrzeug gut gesichert sein, bevor es daran geht, die Pneus zu montieren. Eine solche Sicherheit lässt sich beispielsweise gewährleisten, indem der Wagenheber auf einem festen und ebenen Untergrund steht und indem das Fahrzeug durch Holz oder Steine gegen Verrutschen gesichert ist.
Je nach Modell muss das Fahrzeug entweder pro Seite oder pro Rad angehoben werden. Entsprechende Stellen sind an den Trägern der Karosserie durch einen Pfeil oder eine Markierung gekennzeichnet. Schon vor dem Anheben sollten die Radmuttern gelockert werden, da hier der Widerstand gegen die Drehbewegung am Größten ist. Hebt man das Fahrzeug nun an, kann das jeweilige Rad gänzlich gelöst werden.
Das neue Rad kann dann aufgesetzt und montiert werden. Hier ist die Hilfe einer zweiten Person angebracht, da das Anbringen und Festziehen ansonsten Probleme bereiten kann. Alle Radmuttern sollten dann über Kreuz festgezogen werden. Ein solches Festziehen sollte auch nach Herablassen des Fahrzeugs sowie nach 100 Kilometern noch einmal stattfinden. Bei den ersten Kilometern mit den neuen Rädern sollten diese auf jeden Fall genau beobachtet werden. Lieber oftmals überprüfen, als während der Fahrt ein Rad verlieren.
Sie können jetzt zwischen den folgenden drei Optionen wählen:
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