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Der Zahnriemenwechsel



Der Zahnriemen ist ein wichtiger Motorbestandteil. Er ist das Verbindungsglied zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle und dient dazu, die von Letzterer betriebenen Ein- und Auslassventile zu steuern. Bei manchen Fahrzeugen wird dieser Vorgang von der sogenannten Steuerkette übernommen.

Der Austausch des Zahnriemens


Der Zahnriemenwechsel nimmt einige Zeit in Anspruch, da das Bauteil eng am Motor liegt. Das hat zur Folge, dass vorab diverse Bestandteile (Lüfter, u.U. Keilriemen etc.) demontiert werden müssen.

Der Zahnriemen wird bei den meisten Motoren durch eine Kunststoffabdeckung geschützt. Nachdem diese entfernt ist, wird der Spanner des Zahnriemens gelöst, sodass der Riemen abnehmbar ist. Äußerst wichtig dabei ist, dass die Räder im Vorfeld markiert werden, damit Sie beim Wiedereinbau die richtige Position haben. Würde es hier eine Abweichung geben, könnten schwere Schäden am Motor entstehen. Ist der Riemen ab, können auch weitere verschlissene Bauteile entfernt werden. Oftmals werden neben dem Zahnriemen auch die Spannrolle und die Umlenkrolle gewechselt, da deren Lager ebenso abnutzen.



Die Kosten für diese Reparatur im Überblick


Ein Zahnriemen kostet im Durchschnitt etwa 20 Euro bis 70 Euro. An dieser Stelle sollte nicht gespart werden, da ein minderwertiger Zahnriemen reißen und große Schäden am Motor verursachen kann.
Der Aus- und Einbau des Zahnriemens dauert in der Regel zwischen einer und zwei Stunden. Je nach Werkstatt sind also zwischen 80 Euro und 200 Euro fällig. Wird der Reparaturauftrag durch den Wechsel von Spannrolle und Umlenkrolle ergänzt, so steigen auch die Kosten durch Arbeitszeit.

Eine Spannrolle kostet – abhängig von Hersteller und Modell – zwischen 40 Euro und 100 Euro. In diesem Bereich bewegen sich ebenso die Kosten für die Umlenkrolle. Der Gesamtpreis für den Wechsel von Zahnriemen, Spannrolle und Umlenkrolle liegt also zwischen 200 Euro und 500 Euro.

Hier sehen Sie, was Andere für diese Reparatur zahlten





Diese Anzeichen sprechen für einen möglichen Defekt:



Lauter Knall

Ein lauter Knall in dem Moment wenn der Zahnriemen reißt. Der Motor funktioniert anschließend nicht mehr ordnungsgemäß.


Funktionsweise des Zahnriemens


Der Zahnriemen besteht aus einer belastungsfähigen Gummimischung, die in ihrem Inneren von festen Glasfasern oder ähnlichem Material verstärkt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Zahnriemen den dauerhaften Belastungen standhält. Besonders bei schneller Fahrweise ist der Zahnriemen mehreren Tausend Umdrehungen pro Minute ausgesetzt. Auf der Innenseite des Zahnriemens befinden sich die sogenannten Zähne, die das Verrutschen auf den Rollen verhindern sollen. So wird sichergestellt, dass die Übersetzung stets gleichbleibend ist. Der Antrieb von der Kurbelwelle wird auf die Nockenwelle übertragen, diese bewegt die Ventile über Kipphebel und Hydrostößel.

Regelmäßige Prüfung notwendig


Um die ordnungsgemäße Funktion des Zahnriemens zu gewährleisten, muss dieser regelmäßig – das heißt etwa alle 30.000 km – geprüft werden. Die geschieht oft auch im Rahmen einer Inspektion. Dabei wird ermittelt, ob Verschleiß (Ausfransungen, Ausdünnungen) auftreten oder ob sich der Zahnriemen möglicherweise verlängert hat. Das wird bis zu einem gewissen Grad von der Spannrolle kompensiert, sollte der Zahnriemen jedoch zu lang werden, können einzelne Zähne überspringen. In diesem Fall bestünde die Gefahr, dass der Motor Schäden davonträgt. Das kann durch den rechtzeitigen Wechels vom Zahnriemen verhindert werden. Hier finden Sie einen interessanten Artikel zur rechtlichen Situation im Bezug auf die Wechselintervalle.




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