DIE NEUESTEN ARTIKEL
Der Anlasser

Alles zum Wechsel des Anlassers und den entsprechenden Kosten... mehr lesen



Das Automatikgetriebe

Sie erfahren alles zur Funktionsweise und zu häufigen Defekten sowie deren Kosten.... mehr lesen



Alles zum Thema "Auto lackieren"

Sie erfahren wie der Autolack aufgebaut ist, wie das Lackieren abläuft und welche Alternativen es gibt.... mehr lesen



JETZT KOSTENFREI KFZ-VERSICHERUNGEN VERGLEICHEN
JETZT NEU!

Befragen Sie kostenfrei Autoexperten um Hilfe bei Ihrem Autoproblem zu erhalten.


Button Autoexperten befragen
GEBRAUCHTWAGEN FINDEN



Zylinderkopf und Zylinderkopfdichtung (ZKD)



Als Zylinderkopf wird das Bauteil bezeichnet, das bei gewöhnlichen Fahrzeugen direkt auf dem Motorblock sitzt und viele wichtige Funktionen erfüllt. Neben der Ventilsteuerung beinhaltet der Zylinderkopf bei Ottomotoren beispielweise die Zündkerzen und verschiedene Ölkanäle. Bei Dieselfahrzeugen und Direkteinspritzern sind ebenfalls die Injektoren im Zylinderkopf untergebracht.

Die Reparatur im Überblick


Um Zylinderkopf und Zylinderkopfdichtung reparieren oder austauschen zu können, ist ein relativ hoher Zeitaufwand von Nöten. Dieser entsteht, weil relativ viele Bestandteile mit dem Zylinderkopf verbunden sind. So muss man beispielsweise den Zahnriemen oder die Steuerkette vom Rad der Nockenwelle lösen. Außerdem sollte die Kühlflüssigkeit abgelassen werden. Sobald alle störenden Bauteile demontiert wurden, kann der Zylinderkopf abgebaut werden. Er ist in der Regel mit längeren Schrauben befestigt, die im Motorblock versenkt wurden. Ist der Zylinderkopf ab, kann auch die Zylinderkopfdichtung entfernt und erneuert werden. Wichtig ist dabei eine saubere und staubfreie Umgebung. Die Oberflächen müssen mit speziellem Schmirgelpapier bearbeitet werden, damit die Flächen der Bestandteile nach dem Zusammensetzen wieder genau aufeinander treffen. Die Reparatur des Zylinderkopfes oder der Zylinderkopfdichtung sollte in der Regel in einer Fachwerkstatt vorgenommen werden. Beim Arbeiten an Steuerkette und Zahnriemen kann es ansonsten zu großen Problemen kommen – denn alles muss genau so zusammengesetzt werden, wie es vorher war. Weiterhin werden diverse Spezialwerkzeuge benötigt, um Schrauben und andere Bestandteile vom Motor zu lösen.



Die Kosten für diese Reparatur im Überblick


Die Kosten für die Reparatur des Zylinderkopfes können sehr unterschiedlich ausfallen. Es ist letztlich entscheidend, ob das Bauteil instand gesetzt werden kann oder ausgetauscht werden muss. Während die Überarbeitung des defekten Zylinderkopfes zwischen 50 Euro und 300 Euro kostet, kann ein vollkommen neuer Zylinderkopf bis zu 3.000 Euro kosten. Der Preis hängt stark von der Fahrzeugmarke und der Größe des Motors ab. Die Zylinderkopfdichtung ist hingegen sehr günstig. Eine neue ZKD kostet in der Regel zwischen 70 Euro und 150 Euro, abhängig von Zylinderzahl und Größe des Motors. Dazu kommen die Aus- und Einbaukosten, die zwischen 100 Euro und 200 Euro liegen. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Fachwerkstätten und freien Betrieben.

Hier sehen Sie, was Andere für diese Reparatur zahlten





Diese Anzeichen sprechen für einen möglichen Defekt:



Weißer Rauch

Aus dem Auspuff Ihres Fahrzeugs kommt weißer Rauch beziehungsweise Qualm.
Ölverlust

Sie haben über einen kurzen Zeitraum einen (starken) Ölverlust festgestellt.
Kühlwasser im Motoröl

Sie erkennen Kühlwasser im Motoröl häufig daran, dass das Öl milchig wirkt.
Motoröl im Kühlwasser

Sie haben Motoröl im Kühlwasserkreislauf. Dies erkennen Sie beispielsweise daran, dass das Kühlwasser dunkler und dreckig wirkt.
Öl und Wasser tritt aus dem Zylinderkopf aus

An Ihrem Zylinderkopf tritt Öl (oft zusammen mit Wasser) aus.
Kühlwasserverlust

Sie haben über einen kurzen Zeitraum einen größeren Verlust von Kühlwasser festgestellt.


Hohe Genauigkeiten erforderlich


Damit der Motor einwandfrei funktionieren kann, ist auch der Zustand des Zylinderkopfes entscheidend. Hohe Passgenauigkeiten sollen dafür sorgen, dass keine Flüssigkeiten austreten oder Risse entstehen – gerade die Injektoren der Direkteinspritzer und Diesel müssen unbedingt abgedichtet sein. Da es bei der Herstellung des Zylinderkopfes nur wenig Toleranzen und vieles zu beachten gibt, ist das Bauteil eines der teuersten Elemente am Motor. Durch fehlerhafte Materialien oder das Versagen eines anderen Bauteils kann es jedoch immer wieder dazu kommen, dass der Zylinderkopf eine Undichtigkeit oder einen Riss aufweist. In diesem Fall sollte das Bauteil entweder nachbearbeitet oder sogar ersetzt werden. Es empfiehlt sich beim Ausbauen ebenfalls auf die sogenannte Zylinderkopfdichtung zu achten, die zwischen dem Zylinderkopf und dem Motorblock liegt.

Verschleiß der Zylinderkopfdichtung


Die Zylinderkopfdichtung (kurz ZKD) ist ein wichtiger Bestandteil moderner Verbrennungsmotoren. Sie sitzt zwischen Zylinderkopf und Motorblock und verhindert, dass sich Motoröl und Kühlwasser vermischen oder in den Verbrennungstrakt gelangen. Zylinderkopfdichtungen können im Laufe der Zeit verschleißen. Dabei kann es zu einer gewissen Durchlässigkeit kommen, sodass beispielsweise Kühlwasser in das Motoröl gelangt. Das wiederum verringert die Gleitfähigkeit des Öls und sorgt für einen höheren Verschleiß des Motors. Auch kann es passieren, dass Motoröl und Kühlwasser in den Verbrennungstrakt geraten und deshalb häufiger neu befüllt werden müssen.




Sie können jetzt zwischen den folgenden drei Optionen wählen:





Alle Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und zusammengefasst. Wir übernehmen dennoch keine Haftung für die Inhalte der Texte. Alle Angaben ohne Gewähr.