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Anhängerkupplung (AHK) nachrüsten – Tipps & Kosten im Überblick

Das Transportieren von Anhängern oder Wohnwagen ist wohl der häufigste Grund für das Nachrüsten einer Anhängerkupplung. Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen optimalen Einstieg in das Thema.

Montage einer Anhängerkupplung

Bevor man eine Anhängerkupplung nachrüsten lässt, muss man sich Gedanken über die eigenen Ansprüche machen, um dementsprechend ein passendes Modell auswählen zu können. Anhängerkupplungen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Qualität als auch hinsichtlich der Tragfähigkeit, die sie später leisten sollen.

Dabei gibt es sowohl starre als auch abnehmbare Anhängerkupplungen –  zudem gibt es Unterschiede bei der Art des elektrischen Anschlusses. Hier unterscheidet man zwischen 7- und 13-poligen Steckdosen.

Der Einbau der Anhängerkupplung beginnt in der Regel mit dem Entfernen von Zierelementen, Schürzen und Teilen des Auspuffs am Heck. Danach wird der dahinter befindliche Querträger entfernt und ausgetauscht.

Alternativ werden lediglich Bohrungen durchgeführt, damit der neue Querträger befestigt werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle Bohrlöcher versiegelt werden, da es ansonsten zu Korrosion kommen kann.

Der letzte Schritt bei der Nachrüstung der Anhängerkupplung ist das Verlegen von Stromleitungen, die die Elektrizität für die Leuchten des künftigen Hängers sowie das Blink- und Bremssignal übertragen. Unter Umständen kann es hier nötig sein, Teile aus dem Innenraum für den Einbau zu entfernen.

Kosten einer Anhängerkupplung

Die Kosten für das Nachrüsten können stark variieren, da es verschiedene Bauarten gibt. So hängt der Preis der Anhängerkupplung beispielsweise davon ab, wie viel Gewicht sie letztendlich tragen kann. Hochwertige und stabile Anhängerkupplungen kosten in etwa 450,- Euro, während weniger tragfähige Modelle etwa 120,- Euro kosten.

Die Kosten für den Einbau einer Anhängerkupplung belaufen sich auf eine Summe zwischen 150,- Euro und 800,- Euro. Auch hier kann der Preis stark variieren, da er abhängig von der Einbauweise und dem Fahrzeugmodell ist.

Kostenunterschiede entstehen bspw. bei der Bestellung einer 13-poligen AHK gegenüber der 7-poligen AHK, da der 13-polige Elektrosatz meist aufwendiger anzuschließen ist. In jedem Fall lohnt sich die Wahl zum fahrzeugspezifischen Elektrosatz, um den Einbau zu erleichtern und mögliche Fehlerursachen einzugrenzen.

Einen weiteren Unterschied machen die ab Werk gegebenen Bedingungen. Ist das Fahrzeug schon für die Nachrüstung einer AHK vorbereitet, liegen meist schon Kabel bis in den Kofferraum zum Anschließen. Dies finden Sie ganz einfach über die Fahrgestellnummer bei Ihrem Hersteller heraus.

Belastbarkeit einer Anhängerkupplung

Bevor man die Anhängerkupplung nachrüsten lässt, sollte man sich Gedanken über den Verwendungszweck machen. Die verschiedenen Modelle lassen unterschiedliche Belastungen zu. Es wird zwischen der Stützlast und der Anhängelast unterschieden.

Die Stützlast ist die Kraft, die von oben auf die Anhängerkupplung wirkt. Sie tritt beispielsweise dann auf, wenn der Hänger einachsig ist, ein Fahrradträger auf der Anhängerkupplung montiert wird oder der Abstand zwischen der vorderen Anhängerachse und der Kupplung groß ist.

Die meisten Anhängerkupplungen erlauben eine Stützlast zwischen 30 und 80 Kilogramm. Um sicherzustellen, dass die Stützlast nicht zu groß ist, kann eine speziell dafür entwickelte Waage verwendet werden.

Die Anhängelast hingegen gibt an, wie schwer der Anhänger – welcher gezogen werden soll – sein darf. Das ist in der Regel abhängig von der Art des Fahrzeugs: Ein Kleinwagen darf prinzipiell nicht so viel ziehen wie ein Pick-up.

Die übliche zulässige Anhängelast für gewöhnliche Personenkraftwagen liegt zwischen 450 und 1.000 Kilogramm. Zu beachten ist dabei, dass der Führerschein Klasse B nicht für alle Gewichtsklassen ausreicht (hier erfahren Sie mehr zu den zusätzlichen Kosten für die erforderliche Führerscheinklasse BE).

Achtung: Qualitätsunterschiede bei Anhängerkupplungen

Bei einer Anhängerkupplung sollte nicht gespart werden. Die Bauteile müssen hohen Belastungen standhalten, da große Kräfte auf sie einwirken können.

Günstige und qualitativ minderwertige Anhängerkupplungen können brechen oder schnell verschleißen, sodass es im ungünstigsten Falle zu einem Abspringen des Anhängers kommen kann.

Wichtig: Preise vergleichen

Überlegen Sie sich genau, welche Variante für Sie die richtige ist: Wichtig ist dabei vor allem auch die Wahl zwischen einem 7-poligen und einem/einer 13-poligen Elektrosatz/Anhängersteckdose. Man sollte sich hierbei über die Anwendung im Klaren sein.

Die 13-polige AHK-Dose verfügt über einen Micro-Schalter und erkennt den Anhängerbetrieb um z.B die Einparkhilfe (PDC) zu deaktivieren.

Bei fast allen modernen Fahrzeugen sollte daher eine 13-polige AHK verbaut werden, um den Komfort aufrecht zu erhalten. Damit kann dann z.B. auch ein Kühlschrank im Wohnanhänger versorgt werden.

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