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Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile zusammen mit vier KFZ-Mechatronikern – seit dem Jahr 2010. Unser Ziel ist es, Ihnen einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell Sie fahren!
PS: Sie sind neugierig wie es dazu kam? Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte dahinter!
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Automatikgetriebe im PKW – Funktionsweise & Wissenswertes im Überblick

Als Automatikgetriebe wird ein Getriebe im Auto bezeichnet, welches die Schaltvorgänge vollkommen automatisch vornimmt. Der Vorteil daran ist, dass keine Kupplung verbaut werden muss und die Bedienung der Pedale mit nur einem Fuß möglich ist.

Funktionsweise des Automatikgetriebes

Normale Automatikgetriebe sind in der Regel sogenannte Wandler-Getriebe. Sie verfügen über einen Rückwärtsgang (R), einen Leerlauf (N), eine Parkposition (P) und verschiedene Vorwärtsgänge, die automatisiert über die Schaltposition Drive (D) aufgerufen werden können.

Außerdem ist es möglich, die einzelnen Gänge manuell zu wählen – das ist besonders bei älteren Wandler-Getrieben sinnvoll, da diese bei hohen Steigungen mitunter zu häufigen Gangwechseln neigen.

Die Hauptkomponenten eines solchen Automatikgetriebes sind der sogenannte Wandler (Drehmomentwandler) sowie die Planetengetriebe, über die im Endeffekt mit Lamellenkupplungen die Übersetzung realisiert wird. Wandler-Getriebe haben in der Regel zwischen vier und acht Vorwärtsgänge.

Die Wahl des richtigen Ganges erfolgt durch eine logische Verknüpfung mit dem Steuergerät und hängt von der Drehzahl, der Geschwindigkeit und der Position des Gaspedals ab.

Wird das Gaspedal voll durchgetreten, schaltet das Getriebe üblicherweise einen Gang nach unten, sodass eine bessere Beschleunigung in einem höheren Drehzahlbereich zur Verfügung steht (Kickdown).

Typische Defekte eines Automatikgetriebes

Die Wandler-Getriebeautomatik gilt als äußerst robust. Schäden sind häufig auf eine unsachgemäße Bedienung, eine fehlende Wartung oder Materialfehler zurückzuführen.

Wird beispielsweise der regelmäßige Getriebeölwechsel vernachlässigt, so tritt eine größere Reibung auf. Als Folge können sowohl Zahnräder als auch Lager großen Schaden nehmen.

Vereinzelt verfügen Automatikgetriebe über Schwachstellen, die eine frühzeitige Reparatur nach sich ziehen können.

So gab es beispielsweise im Jahr 2013 eine große Rückrufaktion von VW aufgrund von Problemen am DSG-Getriebe. Dabei wurden über eine halbe Million Fahrzeuge zurückgerufen.

Reparatur und Wartung

Sollte ein Automatikgetriebe einen Schaden haben, so gibt es im Endeffekt mehrere Möglichkeiten, diesen zu beheben. Handelt es sich um einen Defekt einzelner Komponenten, ist eine Reparatur möglich.

Bei einem Komplettversagen des Automatikgetriebes können Sie entweder auf ein günstiges Austauschgetriebe oder ein neues Bauteil zurückgreifen. Neue Automatikgetriebe können Sie, je nach Art und Gangzahl, bis zu 6.000,- Euro kosten.

Um Schäden am Getriebe generell zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig einen Getriebeölwechsel durchgeführen. Wann dieser stattfinden muss, ist in der Regel in den Serviceheften der Hersteller nachzulesen.

Was man bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe beachten sollte

Wenn Sie zum ersten Mal mit Automatik fahren, sollten Sie bewusst auf den „Kupplungsfuß“ achten. Möchte man diesen intuitiv nutzen und tritt mit Kraft auf das Bremspedal, kann es zu Unfällen kommen.

Beim Abschleppen von Fahrzeugen mit Automatikgetrieben sind Herstellervorschriften zu beachten. Viele Fahrzeuge dürfen gar nicht oder nur für eine gewisse Distanz abgeschleppt werden.

Eine Ursache dafür ist, dass die Ölpumpe für das Getriebeöl ohne laufenden Motor nicht funktioniert und das Getriebe somit durch fehlendes Schmiermittel Schäden nimmt.

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