"Nicht jeder Autofahrer hat das Glück, einen Mechaniker als besten Freund zu haben. Auch ich nicht ;-)"
Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile zusammen mit vier KFZ-Mechatronikern – seit dem Jahr 2010. Unser Ziel ist es, Ihnen einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell Sie fahren!
PS: Sie sind neugierig wie es dazu kam? Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte dahinter!
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Starthilfe geben – der Ablauf einfach erklärt!

Steht der Winter vor der Tür, so ist das gerade für Autofahrer nicht immer ein Grund zur Freude. Neben eisigen Straßen und unpassierbaren Schneewehen kommen auch technische Probleme auf die Fahrzeuge zu – so zum Beispiel die Batterie, die den niedrigen Temperaturen oftmals nicht gewachsen ist.

ACHTUNG: Bitte lesen Sie in Ihrem Bordbuch nach, ob Ihr Fahrzeug dazu geeignet ist, anderen Verkehrsteilnehmern Starthilfe zu geben. Gerade bei modernen Fahrzeugen kann dies unter Umständen nicht möglich sein bzw. zu Problemen mit der Bordelektronik bis hin zum Ausfall von Steuergeräten führen.

Voraussetzungen um Starthilfe zu geben

Um die Starthilfe geben zu können, wird ein Starterkabel benötigt. Dieses besteht aus zwei verschiedenen Kabeln, an deren Ende meist zangenähnliche Anschlüsse angebracht sind.

Ein solches Kabel kostet in der Regel zwischen 15,- Euro und 35,- Euro – je nach Anbieter und Ausstattung. Unsere Empfehlung ist nachfolgendes Produkt von Amazon:

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Manche Starthilfesets verfügen über Taschenlampen, die in den Zangen der Anschlüsse verbaut sind. Besonders bei Nacht kann sich so etwas als äußerst vorteilhaft erweisen.

So geben Sie Starthilfe

Für die Starthilfe werden die Batterien zweier Fahrzeuge benötigt. Der Motor des Fahrzeugs mit geladener Batterie muss laufen. Die Stromverbraucher des Fahrzeugs mit entladener Batterie sollten deaktiviert sein.

Die Fahrzeuge sollten frontal zueinander und nahe beieinander stehen, damit die beiden Batterien durch das Starterkabel verbunden werden können. Die meisten Kabel sind zwischen drei und fünf Meter lang. ACHTUNG: Bei einigen Fahrzeugen (häufig BMW) befindet sich die Batterie im Kofferraum.

Orientieren Sie sich im Motorraum beider Fahrzeuge. In modernen Autos sind die Batterien oftmals durch Kunststoffaufsätze verdeckt, die sich durch kleine Schrauben oder Clips lösen lassen. Oftmals ist auf der Abdeckung ein Batteriesymbol angebracht. 

Verbinden Sie das stromführende (i.d. R. Farbe Rot) Kabel mit den Pluspolen beider Batterien. Die Reihenfolge spielt keine Rolle. Beachten Sie unbedingt, dass Sie dabei nicht die Karosserie des Fahrzeugs berühren, da es sonst zu einem Kurzschluss kommen kann, der u.U. lebensbedrohliche Folgen für Sie haben könnte.

Klemmen Sie das zweite Massekabel (i. d. R. Farbe Schwarz) an den Minuspol der entladenen Batterie. Klemmen Sie das andere Ende des Massekabels an die Masse des unterstützenden Fahrzeugs. Das kann ein einfaches Metallteil am Motor sein.

Die Masse sollte nicht am Minuspol der entladenen Batterie angeschlossen werden, da durch Funkenbildung und Batteriegase Verletzungsgefahr besteht.

Starten Sie das Fahrzeug mit der entladenen Batterie. Läuft der Motor, aktivieren Sie einen konstanten Verbraucher (Autoradio, Licht, …).

Entfernen Sie das Massekabel von beiden Fahrzeugen. Achten Sie darauf, keine Teile der Karosserie zu berühren. Schalten Sie die Verbraucher aus und entfernen Sie danach das stromführende Kabel.

Fahren Sie mit dem gestarteten Auto einige Kilometer, damit sich die Batterie aufladen kann. Sollte sie danach trotzdem nicht mehr starten können, ist die Batterie oder die Ladeanlage (Generator) wahrscheinlich defekt.

Bitte lesen Sie im individuellen Fall dennoch unbedingt die Gebrauchsanweisung Ihres Starthilfekabels. Für inhaltliche oder fachliche Fehler wird keine Haftung übernommen.

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