"Nicht jeder Autofahrer hat das Glück, für Fragen einen Mechaniker als besten Freund zu haben. Auch ich nicht ;-)"
Hi, ich bin Paul und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile zusammen mit vier KFZ-Mechatronikern – seit dem Jahr 2010. Unser Ziel ist es, dir einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell du fährst!
PS: Du bist neugierig wie es dazu kam? Hier erfährst du mehr über die Geschichte dahinter!
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Bremsbeläge wechseln – Häufigkeit, Aufwand & Kosten einfach und kurz erklärt!


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Das Wichtigste im Überblick
  • Die Bremsen zählen zu den wichtigsten Komponenten eines Autos. Je nach Fahrzeugmodell sind entweder Scheibenbremsen oder Trommelbremsen verbaut. Letztere sind eher die Ausnahme und werden meist nur bei schwach motorisierten PKWs an der Hinterachse eingesetzt
  • Im Allgemeinen wird empfohlen, die Bremsbeläge zweimal im Jahr auf ihren Verschleiß überprüfen zu lassen. Dies geschieht meist beim Räderwechsel in der Fachwerkstatt.
  • Wie aufwendig der Wechsel ist und mit welchen Kosten zu rechnen ist, erfährst du im folgenden Ratgeber!

Hinweis: Auch in Trommelbremsen sind Bremsbeläge verbaut, welche sich auf den Bremsbacken befinden. Im Folgenden wird jedoch auf den Wechsel der Beläge einer Scheibenbremsanlage eingegangen.

Wann muss ich die Bremsbeläge wechseln lassen?

Wann die Verschleißgrenze der Bremsbeläge erreicht ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Einfluss darauf haben vor allem die Fahrweise und die Qualität des Materials.

Häufig müssen die Bremsbeläge nach etwa 60.000 bis 80.000 Kilometern zurückgelegter Fahrstrecke erneuert werden.

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Symptome / Anzeichen für einen erforderlichen Wechsel der Bremsbeläge

Neben normalem Verschleiß kann auch eine falsche Montage einzelner Komponenten oder ein fester Bremssattel den Austausch der Bremsbeläge erforderlich machen.

  • Bremsbelagverschleißanzeige im Kombiinstrument leuchtet auf
  • Starkes „Quietschen“ beim Bremsen durch akustischen Verschleißanzeiger
  • Bremsbelagstärke unterhalb der Verschleißgrenze (Sichtprüfung)
  • „Schleifende“ oder „reibende“ Geräusche während der Fahrt

Bitte beachte, dass die genannten Symptome nicht alle gemeinsam auftreten müssen. Schon eines der genannten Anzeichen kann für verschlissene / verglaste Bremsbeläge sprechen.

Weiterfahren trotz verschlissener Bremsbeläge?

Besteht der Verdacht darauf, dass die Bremsbeläge verschlissen sind, solltest du zeitnah eine Werkstatt aufsuchen.

Verschlissene Bremsbeläge können zum einen ein Sicherheitsrisiko für dich und andere Verkehrsteilnehmer darstellen. Zum anderen können weitere Schäden an der Bremsscheibe und dem Bremssattel auftreten, was für zusätzliche Kosten sorgt. 

Du fährst einen Diesel?
Fahrzeuge von VW, Mercedes-Benz, BMW, Audi, Skoda, Seat, Porsche, Volvo, Opel und weiteren Herstellern sind vom Dieselskandal betroffen. Durch aktuelle Gerichtsurteile (bspw. BGH-Urteil vom 21.2.22) gibt es immer wieder neue Entscheidungen zugunsten von Verbrauchern.
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Hauptuntersuchung trotz verschlissener Bremsbeläge?

Sind die Bremsbeläge über die Verschleißgrenze hinaus verschlissen, ausgebrochen oder falsch montiert, wird die Hauptuntersuchung nicht bestanden. Gleiches gilt bei einem mangelhaften Tragbild und immer dann, wenn der Bremsentest auf dem Rollenprüfstand nicht bestanden wird.

Wechsel der Bremsbeläge

Wie auch bei allen anderen Arbeiten an der Bremsanlage, gilt auch für die Bremsbeläge, dass der Wechsel aus Sicherheitsgründen von einer KFZ-Werkstatt durchgeführt werden sollte. Zudem wird für den Austausch an der Hinterachse häufig Spezialwerkzeug benötigt.

Verschlissene bzw. verglaste Bremsbeläge müssen immer durch neue, vom Hersteller freigegebene Ersatzteile ersetzt werden. Die Verwendung von gebrauchten Autoersatzteilen stellt keine Option dar.

Sind die Bremsbeläge verschlissen, die Bremsscheiben aber noch in einem guten Zustand, reicht es nur die Bremsbeläge ersetzen zu lassen. Der Wechsel erfolgt immer achsweise. 

Der genaue Ablauf eines Wechsels variiert je nach Fahrzeugmodell. Zunächst wird das Auto auf der Hebebühne angehoben, sodass die Räder der jeweiligen Achse demontiert werden können.

Nachdem der Bremssattel gelöst und gesichert wurde, kann dieser zurückgestellt werden. Anschließend sollten die Auflageflächen der Beläge gereinigt werden. Im nächsten Schritt werden die neuen Bremsbeläge montiert, sodass auch der Bremssattel wieder festgeschraubt werden kann.

Nun muss das Bremspedal mehrmals betätigt werden, sodass der Kolben des Bremssattels wieder an den Belag angelegt wird. Abschließend wird eine Probefahrt durchgeführt.

Gut zu wissen
Handelt es sich lediglich um quietschende Beläge, ist – sofern noch ausreichend Belagstärke vorhanden ist – teilweise ein Anfasen möglich. Dann müssen die Beläge nicht komplett ersetzt werden.

Was kostet es, die Bremsbeläge wechseln zu lassen?

Die Materialkosten für neue Bremsbeläge liegen pro Achse bei etwa 60,- bis 200,- Euro. Abhängig sind sie dabei von Fahrzeugmodell und Ersatzteilhersteller. Bekannter Hersteller sind ATE, Textar, Mintex, Brembo, Zimmermann oder TRW.

Ein Austausch dauert pro Achse etwa 45 bis 90 Minuten. Ausgehend von einem Stundensatz in Höhe von 100,- Euro ergeben sich somit Arbeitskosten von 75,- bis 150,- Euro.

Insgesamt kommt man gemäß dieser Kalkulation daher auf Gesamtkosten von rund 135,- bis 350,- Euro pro Achse. 

Material / Dienstleistunggeschätzte Preise
Bremsbeläge (pro Achse)60,- bis 200,- Euro
Arbeitsaufwand (pro Achse)75,- bis 150,- Euro
Gesamtkosten Wechsel Bremsbeläge (pro Achse)rund 135,- bis 350,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.
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Auswahl der optimalen Bremsbeläge

Es empfiehlt sich, deiner Werkstatt die Auswahl der optimalen Bremsbeläge zu überlassen. Sie kann mit entsprechender Software genau ermitteln, welche Bremsbeläge für dein Modell vom Hersteller freigegeben sind.

Sprich dennoch an, was dir besonders wichtig ist. So könnte es beispielsweise sein, dass die letzten Bremsbeläge zu einem „Quietschen“ geneigt haben und du dies nun unbedingt vermeiden möchtest.

In jedem Fall sollte auf das Vorhandensein der EU-Norm „ECE-R 90“ geachtet werden, die wichtige Qualitätskriterien für Bremsbeläge definiert.

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