ÜBER DEINE-AUTOREPARATUR.DE
Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile mit einem kleinen Team – seit dem Jahr 2010!
Mein Ziel ist es, Ihnen einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell Sie fahren! Hier erfahren Sie mehr über uns!
Startseite » Ratgeber » Abgasanlage » Dieselpartikelfilter / Rußpartikelfilter nachrüsten – Ablauf, Besonderheiten und Kosten im Überblick

Dieselpartikelfilter / Rußpartikelfilter nachrüsten – Ablauf, Besonderheiten und Kosten im Überblick

Bei der Verbrennung von Kraftstoff in Dieselmotoren werden Rußpartikel freigesetzt. Diese Teilchen enthalten Schwermetalle und Giftstoffe.

Ein Rußpartikelfilter hilft dabei, die Anzahl an Schadstoffpartikeln im Abgas zu minimieren. Zudem ist er erforderlich, um bestimmte Umweltplaketten für ein Fahrzeug zu erhalten.

Nachrüstung des Rußpartikelfilters

In Dieselmodellen, die nach der Jahrtausendwende auf den Markt kamen, sind Rußpartikelfilter in der Regel bereits serienmäßig eingebaut. Bei älteren Modellen kann solch ein Partikelfilter nachgerüstet werden.

Die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters stellt in der Werkstatt eine vergleichsweise einfache Arbeit dar. Dabei wird der neue Dieselpartikelfilter hinter dem serienmäßig eingebauten Katalysator angebracht. Abhängig vom Fahrzeugalter und der Laufleistung des Autos muss der Kat bei der Nachrüstung zusätzlich erneuert werden.

Abschließend erhält der Fahrzeughalter eine Bescheinigung über den Einbau des Rußpartikelfilters, die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) sowie eine Umweltplakette mit der neuen Schadstoffklasse.

Was kostet es, einen Rußpartikelfilter nachrüsten zu lassen?

Der Preis für die Nachrüstung eines Partikelfilters in Dieselautos beträgt in etwa zwischen 600,- und 1.000,- Euro. Die Kosten setzen sich aus den Materialkosten für das Rußfilterkit und den Einbaukosten zusammen. Letztere schlagen mit etwa 50,- Euro zu Buche.

Material/Dienstleistunggeschätzte Preise
Nachrüstung eines Partikelfilters600,- bis 1.000,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Für welches Auto ist eine Nachrüstung des Dieselpartikelfilters möglich?

Mit Hilfe der Fahrzeugpapiere kann eine Kfz-Werkstatt Auskunft darüber geben, ob eine Partikelfilternachrüstung am jeweiligen Auto vorgenommen werden kann.

Informationen liefern zudem die Hersteller der Partikelfilter sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) oder die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

Aufbau des Partikelfilters

Der Filter hat die Aufgabe, Rußteilchen und Feinstaub aus den Motorabgasen zurückzuhalten.

Der eigentliche Partikelfilter kann dabei aus diversen Materialien bestehen, wie zum Beispiel Sintermetall oder Aluminiumtitanat. Die Partikel werden von feinporigen Filtertaschen aufgefangen.

In der Regenerationsphase des Filters oxidieren die Rußpartikel schließlich und werden so abgebaut. Der Filter reinigt sich somit „von selbst“ von Partikelrückständen.

Argumente für den Einbau eines Partikelfilters

Besonders Fahrzeuge ohne Rußpartikelfilter belasten die Umwelt mit Feinstaub und Schadstoffen. Aus diesem Grund werden in den deutschen Städten seit 2005 schrittweise Umweltzonen eingerichtet, die die Einhaltung der europäisch vorgeschriebenen Grenzwerte für Schadstoffemissionen gewährleisten und die Luftqualität verbessern sollen.

Besitzen Autos mit Dieselmotoren einen Partikelfilter, werden weniger Schadstoffe ausgestoßen, die die Luft belasten.

Somit kann bei Dieselfahrzeugen mit der Abgasklasse Euro 3 (gelbe Plakette) mit Hilfe der Partikelfilternachrüstung eine grüne Umweltplakette (Euro 4) erzielt werden, wie sie in den Umweltzonen der meisten deutschen Städte längst Pflicht ist.

Bei älteren Modellen mit der Schadstoffklasse Euro 2 wird hingegen mit dem Einbau des Filters nur eine gelbe Plakette erreicht, mit der das Fahren in nahezu allen Umweltzonen untersagt ist.

Zusätzlich steigt mit dem nachträglichen Einbau eines Partikelfilters der Wiederverkaufswert des Autos.

Was Sie bei der Nachrüstung eines Rußpartikelfilters beachten sollten

  • Der nachträgliche Einbau eines Dieselpartikelfilters steigert den Wiederverkaufswert des Autos und ermöglicht die Fahrt durch innerstädtische Umweltzonen.
  • Zunächst prüfen, ob aktuell eine staatliche Prämie für die Nachrüstung angeboten wird.
  • Machen Sie einen Preisvergleich.
  • Lassen Sie die Nachrüstung in einer Fachwerkstatt durchführen.

Preisvergleich / Fazit

Die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters bietet zahlreiche Vorteile. Dennoch sollten die Kosten in Relation zum Zeitwert des Fahrzeugs gesehen werden.

Um vorab konkrete Kostenvoranschläge zu erhalten und so eine Entscheidung zu treffen lohnt es sich, online mehrere, unverbindliche Festpreis-Angebote einzuholen.

Dafür können Sie einfach folgenden roten Button anklicken.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Wenn ja, freuen wir uns über Ihre positive Bewertung! Damit helfen Sie uns dabei, deine-autoreparatur.de bekannter zu machen!
Klicken Sie jetzt ganz rechts auf „5 Sterne“. Vielen Dank!

unbrauchbar (bitte Feedback per Mail senden)schlecht (bitte Feedback per Mail senden)mittelmäßiggutdanke, hat mir geholfen (21 Bewertung(en), im Durchschnitt: 4,19 von 5)

Loading...

Wussten Sie schon, dass Sie mit unserem Partner "Autobutler"(*) direkt online Kostenvoranschläge für Ihr Fahrzeug einholen können? Das Ganze dauert nur 2 Minuten und Sie erhalten über das Werkstattnetzwerk Angebote aus Ihrer Region.

Unkomplizierter könnte es nicht sein - kostenfrei & unverbindlich!