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Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile zusammen mit vier KFZ-Mechatronikern – seit dem Jahr 2010. Unser Ziel ist es, Ihnen einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell Sie fahren!
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Motor klackert / klappert? – Mögliche Ausprägungen und Ursachen im Überblick

Wenn der Motor Ihres Autos gelegentlich oder dauerhaft klackert, sollten Sie möglichst zeitnah die Ursache dafür abklären lassen.

Zwar verbirgt sich nur selten ein teurer Motorschaden hinter den ungewöhnlichen Geräuschen. Doch auch kleine Defekte können sich mit der Zeit verschlimmern, andere Teile in Mitleidenschaft ziehen und so eine teure Reparatur verursachen.

So erkennen Sie einen klackernden Motor

Ein Klackern im Motorraum kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Um die Werkstatt bei der Suche nach dem Auslöser zu unterstützen, sollten Sie sich merken, wann und in welcher Ausprägung die Geräusche auftreten.

Einige Autofahrer bemerken ungewöhnliches Klackern abhängig von der Motortemperatur. Ein plötzlich auftretendes, lautes und eindeutig vom Motor stammendes Klackern kann auch auf einen ernsthaften Defekt des Motors hinweisen. In diesem Fall sollten Sie das Auto sofort abstellen.

Es gibt allerdings auch klackernde Geräusche, die während der gesamten Fahrt zu hören sind und aus dem Bereich des Motors zu stammen scheinen.

Hinter ihnen muss sich nicht zwangsläufig ein größerer Schaden verbergen. Viel häufiger sind lose Teile wie Plastikabdeckungen für das Klackern verantwortlich. Zweifelsfrei feststellen kann das aber nur eine Werkstatt.

Mögliche Ursachen eines klackernden Motors

So vielfältig sich ein Klackern im Motor zeigen kann, so unterschiedlich sind auch die Ursachen, die es hervorrufen können. Im Nachfolgenden haben wir für Sie die häufigsten Auslöser für einen klackernden Motor mit Tipps für eine schnelle und kostengünstige Beseitigung der Ursache übersichtlich zusammengefasst:

Lose Bauteile

Häufig sind lockere Bauteile am Unterboden des Fahrzeugs oder im Motor für das Klackern verantwortlich.

Hier können sich durch Aufsetzen oder Verschleiß Schweißnähte, Schrauben oder Plastic-Clips gelöst haben. Typisch ist, dass das Klackern aus dem Motor während der ganzen Fahrt auftritt.

Problem beheben

Eine Autowerkstatt kann lockere Bauteile schnell wieder befestigen. Oft sind kleine Schweißarbeiten oder neue Schrauben nötig, damit Halterungen wieder richtig festsitzen und keine Geräusche mehr verursachen. Die Kosten für diese Arbeiten halten sich in der Regel in Grenzen.

Defekte Hydrostößel

Der nur wenige Zentimeter große Hydrostößel findet sich in Benzin- und Dieselmotoren und sorgt für den hydraulischen, automatischen Ausgleich des Ventilspiels.

Durch Luftblasen in seinem Inneren oder Undichtigkeiten kann er seine Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen. In der Folge haben die Ventile zu viel Spiel und es kommt zu einem klackernden Geräusch.

Klackernde Hydrostößel sind häufig nur in der Warmlaufphase zu hören. Ist der Motor auf Betriebstemperatur, lässt das Klackern nach oder verschwindet komplett, da sich die Bestandteile des Motors bei Hitze ausdehnen und weniger Spiel vorhanden ist.

Außerdem ist das Motoröl bei Betriebstemperatur dünner und weniger zähflüssig, was für eine bessere Schmierung sorgt.

Problem beheben

Defekte Hydrostößel gehören in die Hand eines erfahrenen Kfz-Mechatronikers. Er findet schnell heraus, ob, und wenn ja, wie viele Hydrostößel defekt sind, und kann sie ersetzen.

Weitere Informationen zu anfallenden Kosten und dem Aufwand finden Sie in unserem separatem Ratgeber „defekte Hydrostößel“!

Zu geringer Ölstand

Nicht der Treibstoff, sondern das Öl ist das Lebenselixier des Fahrzeugmotors. Es sorgt unter anderem dafür, dass die Metallbauteile ausreichend geschmiert sind und ein reibungsloser Ablauf garantiert ist. Zu wenig Motoröl kann sich anfangs durch Klackern im Motor bemerkbar machen. Dies tritt auf, wenn Metall direkt auf Metall reibt.

Die Folge ist ein hoher Verschleiß, der innerhalb kurzer Zeit zu einem Motorschaden führen kann.

Problem beheben

Die meisten Fahrzeuge warnen den Fahrer vor einem zu geringen Ölpegel. Verlassen Sie sich jedoch nicht blind auf die Sensoren und kontrollieren Sie den Ölstand Ihres Autos regelmäßig selbst. Am besten führen Sie die Ölstandsmessung beim Tankstopp durch.

So können Sie die Wartezeit sinnvoll nutzen und vergessen das Prüfen des Ölstands nicht mehr. Fehlendes Öl können Sie bequem in einer Werkstatt nachfüllen lassen. Sie weiß, welches und wie viel Öl Ihr Fahrzeug für einen optimalen Betrieb benötigt.

Ölwechselintervall überschritten

Befindet sich das Öl seit zu langer Zeit im Motor oder wurde eine als Maximum vorgegebene Fahrstrecke von meist 15.000 oder 30.000 km überschritten, verliert das Motoröl seine positiven Eigenschaften und wird zähflüssiger.

Dadurch entsteht mehr Reibung an allen geschmierten Bauteilen, was zu einem erhöhten Verschleiß oder zum Motorschaden führen kann.

Auch bei geringer jährlicher Fahrleistung sollte nicht auf den Ölwechsel verzichtet werden, da die positiven Eigenschaften wie Viskosität und Fließverhalten aufgrund der Alterung trotzdem nachlassen.

Problem beheben

Die vorgeschriebenen Ölwechselintervalle sollten konsequent eingehalten werden. Dazu sollte stets eine Fachwerkstatt aufgesucht werden, um die Langlebigkeit des Motors zu gewährleisten. Zudem sollte bei jedem Wechselintervall auch ein Austausch des Motorölfilters stattfinden.

Weitere mögliche Ursachen

Neben den bereits genannten kommen noch weitere Ursachen infrage, wenn der Motor (scheinbar) klackert. Dabei muss die Ursache nicht immer im Motor selbst liegen. Möglich ist auch, dass:

  • sich Teile vom Auspuff gelöst haben und ein klackerndes Geräusch verursachen,
  • lose Kabel im Motorraum hin und her schlagen und ein Klappern auslösen oder
  • die Motorhaube nicht richtig schließt und durch den Fahrtwind klappert.
  • ein defekter Katalysator, dessen Zellenverbund sich in Einzelteile aufgelöst hat, für das Klackern verantwortlich ist.

Fazit

Unabhängig von der Ausprägung des Klackerns sollte Sie bei jedem neu auftretenden Geräusch hellhörig werden und eine Werkstatt aufsuchen. Sie kann den Auslöser schnell identifizieren und für Abhilfe sorgen.

TIPP: Fahren Sie in keine Werkstatt, bevor Sie den aktuellen Wert Ihres Fahrzeugs ermittelt haben. So wissen Sie vorab immer genau, bis zu welchen Kosten sich eine Reparatur noch lohnt!

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