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Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber – mittlerweile zusammen mit vier KFZ-Mechatronikern – seit dem Jahr 2010. Unser Ziel ist es, Ihnen einen Wissensvorsprung für den nächsten Werkstattbesuch zu bieten – egal welches Modell Sie fahren!
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Auto ruckelt? – Mögliche Ausprägungen & Ursachen einfach und kurz erklärt!

Wenn das Auto beim Anfahren oder Anhalten unkontrolliert ruckelt oder stottert, fühlen sich viele Fahrzeugbesitzer verunsichert. Sie befürchten, dass sich hinter dem ungewohnten Verhalten ihres Pkws ein teurer Defekt wie ein Motorschaden verbergen könnte.

Doch nicht immer muss ein kostspieliger Schaden für das Ruckeln verantwortlich sein. Viel häufiger sind kleine Verschleißteile und lose Kabelverbindungen Auslöser der unangenehmen Symptome. Sobald sie durch eine Fachwerkstatt behoben werden, ist das Ruckeln verschwunden und das Auto fährt wieder wie gewohnt.

Mögliche Ausprägungen eines ruckelnden / stotternden Autos

Je nach Auslöser zeigt sich das Ruckeln des Autos auf unterschiedliche Weise. Die meisten Fahrzeugbesitzer werden auf ein Problem aufmerksam, weil ihr Wagen beim Anfahren ruckelt. Dies kann gehäuft beim Kaltstart des Motors der Fall sein, aber auch nach dem kurzen Halt an einer Ampel oder in stockendem Verkehr.

In anderen Fällen zeigt sich das Ruckeln im Stand (Leerlauf) oder nachdem der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. 

Abhängig von der Ursache kann es neben dem Ruckeln zu weiteren Symptomen kommen. Häufig berichten Autofahrer über gleichzeitige Startprobleme. Auch kann das untypische Verhalten des Fahrzeugs von einem plötzlichen Absterben des Motors und / oder einem erhöhten Kraftstoffverbrauch begleitet sein.

Versuchen Sie sich zu merken, wann welche Probleme auftreten. Dies hilft der Werkstatt, die Ursache einzugrenzen und den Fehler rasch zu beheben. Eine schnelle Fehlerdiagnose hält die Kosten einer Reparatur oft in Grenzen.

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Zuletzt aktualisiert am 31.01.2020 um 17:23 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Mögliche Ursachen eines ruckelnden Autos

Wenn das Auto ruckelt, kann sich das auf vielfältige Weise zeigen und von einer Vielzahl weiterer Symptome begleitet sein. Ebenso groß ist die Bandbreite der infrage kommenden Ursachen.

Sie reichen von falsch eingesteckten Kabeln über defekte Bremsen und kaputte Zündkerzen bis hin zur defekten Kraftstoffpumpe.

Glücklicherweise halten sich die Reparaturkosten bei den meisten Ursachen in Grenzen, sodass Sie die Fahrt in eine Werkstatt keinesfalls scheuen sollten.

Im Gegenteil: Ein Werkstattbesuch kann weitaus kostspieligere Folgeschäden verhindern. Denn aus einem kleinen Defekt kann – je nach Ursache – im schlimmsten Fall ein Motorschaden entstehen.

Bremsen defekt

Tritt das Ruckeln beim Bremsen auf, sind oftmals die Bremsscheiben der Auslöser. Bei (kurzzeitigen) sehr hohen thermischen Belastung – bspw. während einer Passabfahrt –  können sich die Bremsscheiben verziehen. Man spricht dann von einem „Schlag“ der Bremsscheiben.

Die Folge ist ein Ruckeln, das beim Bremsvorgang an das Fahrwerk übertragen wird. 

Problem beheben

Haben die Bremsen einen Schlag, müssen die Bremsscheiben an der betroffenen Achse auf beiden Seiten ersetzt werden. Weitere Informationen zu den anfallenden Kosten finden Sie hier in unserem separaten Ratgeber!

Kraftstoffpumpe defekt

Ein Defekt an der Kraftstoffpumpe ist bei modernen Fahrzeugen selten und tritt, wenn überhaupt, nur bei hoher Laufleistung auf. Bei Autos älterer Baujahre unterliegen Benzin- und Dieselpumpen jedoch einem erhöhten Verschleiß.

In der Folge wird der Motor irgendwann nicht mehr ausreichend mit Sprit versorgt. Dies macht sich durch Startprobleme, gelegentliche Motoraussetzer und Ruckeln bemerkbar. Versagt die Pumpe gänzlich ihren Dienst, bleibt das Auto stehen und lässt sich gar nicht mehr starten.

Problem beheben

Ist die Kraftstoffpumpe defekt, ist der Austausch des Bauteils die einzige Option. Informationen zu den anfallenden Kosten erhalten Sie in unserem separaten Ratgeber zum Thema „Kraftstoffpumpe defekt“. Ein Vorabvergleich verschiedener Werkstätten kann Ihnen helfen, die Reparaturkosten zu senken.

Luftmassenmesser defekt

Der Luftmassenmesser (LMM) oder auch Luftmassensensor ist häufig Auslöser für ein ruckelndes Auto. Das Bauteil hat die Aufgabe, die Menge der vom Motor angesaugten Luft zu erfassen und diese Daten weiterzuleiten.

Ein defekter oder verschmutzter Sensor kann diese Aufgabe nicht mehr zuverlässig erledigen, wodurch es in verschiedenen Situationen zum Ruckeln des Fahrzeugs kommt, das unter anderem von einem Leistungsverlust und erhöhtem Spritverbrauch begleitet sein kann.

Problem beheben

Bei einem Defekt des Luftmassenmessers ist ein Austausch unumgänglich. Ist dieser jedoch nur verschmutzt, reicht häufig schon eine Reinigung aus. Weitere Informationen zu den jeweils anfallenden Kosten erhalten Sie in unserem separaten Ratgeber zum Thema „Luftmassenmesser defekt„.

Zündkabel defekt oder locker

Ein defektes oder falsch gestecktes Zündkabel kann Auslöser für einen ruckelnden Motor sein. Häufig entstehen Schäden dieser Art durch einen Marderbiss, aber auch durch altersbedingten Verschleiß.

Ebenso kann es durch ein vertauschtes oder nicht richtig sitzendes Zündkabel zu Motorruckeln und anderen Symptomen kommen. In diesem Fall treten die Probleme meist unmittelbar nach Arbeiten am Motor wie einem Wechsel der Zündkerzen auf.

Problem beheben

Ob das Zündkabel defekt oder falsch eingesteckt ist, lässt sich durch eine Sichtprüfung bestimmen. Bei modernen Motoren ist dies möglicherweise durch Verkleidungen erschwert.

Ein Mechaniker erkennt Schäden am Zündkabel auf den ersten Blick. Ein falsch eingestecktes Kabel kann er schnell wieder korrigieren.

Zündkerzen defekt

Ein Defekt der Zündkerzen macht sich typischerweise durch Zündaussetzer bemerkbar, die der Autofahrer als Ruckeln des Motors wahrnimmt. Zündkerzen sind Verschleißteile, die alle 30.000 bis 60.000 Kilometer ausgetauscht werden sollten.

Sind die Kerzen schuld am Ruckeln, kann dies von einem erhöhten Kraftstoffverbrauch, einem plötzlichen Absterben des Motors und Startschwierigkeiten begleitet sein.

In keinem Fall sollten die Symptome auf die lange Bank geschoben werden. Denn im schlimmsten Fall kann infolge der Zündaussetzer der Katalysator Schaden nehmen, was die Reparaturkosten weiter erhöht.

Problem beheben

Sind die Zündkerzen verschlissen, hilft nur ein Wechsel, um die Probleme zu beheben. Welche Kosten dabei anfallen haben wir in unserem separaten Ratgeber zusammengefasst. Diesen finden Sie hier.

Wie bei allen Reparaturen lohnt es sich auch hier, vorab die Angebote mehrerer Werkstätten einzuholen und zu vergleichen. Denn oft zeigen sich nicht unerhebliche Unterschiede bei Arbeits- und Materialkosten, von denen Sie als Kunde profitieren können.

Zündspule defekt

Die Zündspule ist ein wichtiges Bauteil, schließlich bringt sie die Bordspannung des Autos (12 Volt) auf Hochspannung (bis zu 30.000 Volt). Diese gelangt anschließend zu den Zündkerzen, die damit den Zündfunken auslösen, der schließlich für die Verbrennung in den Zylindern sorgt. Ein Defekt der Zündspule führt zu Zündaussetzern, die sich durch Ruckeln bemerkbar machen.

Begleitet ist dies häufig von Startproblemen, einem Aufleuchten der Motorkontrollleuchte und Leistungsverlust. Es ist wichtig, die Ursache schnell zu beseitigen, da ansonsten teure Folgeschäden drohen.

Problem beheben

Eine defekte Zündspule muss ersetzt werden. Mehr zu den anfallenden Kosten erfahren Sie in unserem Ratgeber „Zündspule defekt„.

Fazit

Neben den aufgeführten Ursachen kommen noch eine Reihe weiterer Auslöser für ein ruckelndes Auto infrage, wie zum Beispiel ein ungleichmäßiges Reifenprofil oder ein verschmutzter Kraftstofffilter.

Schon gelegentliches Ruckeln sollte Ihnen Anlass geben, mit Ihrem Auto in die Werkstatt zu fahren. So können teure Folgeschäden häufig vermieden werden.

TIPP: Fahren Sie in keine Werkstatt, bevor Sie den aktuellen Wert Ihres Fahrzeugs ermittelt haben. So wissen Sie vorab immer genau, bis zu welchen Kosten sich eine Reparatur noch lohnt!

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